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Co-Abhängigkeit – Die heimliche Sucht,
Studienarbeit
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Jessica Schaake
GRIN-Verlag, München
ISBN 978-3-638-65190-5, CHF 32.90 |
Aus dem Inhalt:
«Es gibt nur wenige Krankheiten, bei denen die
Angehörigen und das soziale Umfeld des Betroffenen
so sehr in Mitleidenschaft gezogen werden,
wie bei einer Suchterkrankung.
Besonders die Familienangehörigen sind es, die
unter den Folgen der Abhängigkeit leiden. Sie
können nichts weiter tun als dabei zusehen, wie
sich der Betroffene langsam zu Grunde richtet.
Gut gemeinte Ratschläge kommen bei den Süchtigen
nicht an. Man versucht verzweifelt zu helfen,
doch was letztlich bleibt, sind immer
wiederkehrende Gefühle von Enttäuschung, Hilflosigkeit
und Wut.
Mit dem Fortschreiten der Suchterkrankung entwickeln
die Angehörigen dann ein typisches Rollenverhalten,
das zunehmend auf das Verhalten
des Süchtigen ausgerichtet ist. Immer wieder
übernehmen sie Verantwortung, rechtfertigen
sein Verhalten, erledigen seine Aufgaben. Persönliche
Bedürfnisse werden immer mehr vernachlässigt
und schliesslich kreisen ihre
Gedanken nur noch um das Verhalten des Süchtigen.
Dieses Verhalten wird als co-abhängig bezeichnet.»
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